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Wie Fußreflexzonen-Therapie bei Corona (Covid-19) helfen kann

Das lange Warten auf die Herdenimmunität gegen Covid-19

Waren Sie bereits mit dem Coronavirus Covid-19 infiziert, oder warten Sie noch darauf? Denn um die „Herdenimmunität“ zu erreichen (sprich ein Großteil der Erregerüberträger bereits Antikörper gebildet hat, dadurch kein Überträger mehr sein kann und somit die bisher Nicht-Infizierten schützt), müssen  mindesten 60-70 Prozent der Bevölkerung mit dem Virus infiziert worden sein. Bei einer aktuellen Infiziertenzahl (registriert!) von über 100.000 innerhalb etwa zweieinhalb Monaten und einer Bevölkerung von knapp 83 Mio. Menschen in Deutschland kann das Erreichen dieser Herdenimmunität noch  lange dauern. Sehr lange. Gleichzeitig wissen wir aktuell nicht, wie lange diese Immunität gegen das Virus standhalten wird, wir in Zukunft, ähnlich wie bei der herkömmlichen Influenza-Impfung einmal jährlich geimpft werden müssen, um zuverlässig vor einer Erkrankung geschützt zu sein. 

Die Lunge, ein wichtiges Ausleitungsorgan

Zwei Drittel der Leser dieses Artikels werden also früher oder später mit dem Virus Bekanntschaft machen. Da kann es nicht schaden, seinem Körper einen zusätzlichen Boost zur Bekämpfung jeglicher Mikroorganismen zu geben. Zum Glück ist der menschliche Körper mit einigen Ausleitungsorganen ausgestattet, die schädliche, aber vom Körper produzierte oder ausgenommene Stoffe ausscheiden. Dazu zählen unter anderem Dickdarm  oder Leber, die den meisten bekannt sein dürften. Aber vor allem die Ausleitungsarbeit der Lunge, die durch den Virus SARS-CoV-2 besonders angegriffen wird, kann durch Fußreflexzonen-Therapie unterstützt werden.  

Unsere Füße als somatotope Zone

Die Fußreflexzonen-Therapie wurde für unsere westliche Nutzung von Hanne Marquardt weiterentwickelt. Sie basiert auf dem Ansatz, dass sich verschiedene Organe aus dem gleichen embryonalen Gewebe entwickelt haben. So sind Extremitäten aus dem gleichen Gewebe entstanden wie etwa das Herz-Kreislaufsystem oder die unwillkürliche, glatte Muskulatur – beides Systeme, die für die Lungenarbeit unverzichtbar sind. Bei Stimulation des entsprechenden Bereichs am Fuß, reagiert das so angesprochene Organ im Körper wie ein Spiegel. Man nennt dies somatotope Zonen. Ähnliche Somatotopien findet man an Ohren, Händen oder Schädel.

So können Sie Ihren Körper bei der Entgiftung unterstützen

Die Fußreflexzonen-Therapie bedarf einer aufwändigen Ausbildung. Dennoch kann auch jeder Laie seine Abwehrkräfte fördern. In untiger Abbildung ist der Bereich der Lunge, die auf dem Fußspann gespiegelt wird, dargestellt. 

 

Fuss mit Fussreflexzonen
bearbeitet, Original: Photo by Bernard Hermant on Unsplash




  • Nutzen Sie Ihre Fingerkuppen (Wichtig: kurze Fingernägel, sonst wird es schmerzhaft!)

 

  • Führen Sie sanfte, kreisende Bewegungen zwischen den Fußknochen (s. Abbildung) aus.
  • von Fußgelenk ausgehend Richtung Zehen

 

 

  • Wiederholung am anderen Fuß

Was Lunge und Muskelkater gemeinsam haben

Bei den meisten Anwendungen wird dies zunächst etwas schmerzen. Das kann zum Einen daran liegen, dass wir unsere Füßen generell bei allen Sport -und Wellnessaktivitäten vernachlässigen und dort ähnlich wie am Rücken häufig Verspannungen zu finden sind. Zum Anderen könnte sich hier, ähnlich eines Muskelkaters, widerspiegeln, dass wir die Kapazität unserer Lunge nicht ausreichend nutzen. Die Lunge kann ca. 4,5 Liter Luft aufnehmen, bei der typischen Brustatmung werden aber oft nur ein halber Liter umgesetzt.

 

Um Ihren Körper optimal bei der Entgiftung zu unterstützen ist die Bearbeitung des Lungenbereichs aber sicherlich zu einseitig. Idealerweise bearbeiten Sie Ihre Füße auch entlang der Lymphzonen, Darmzonen, Leberzone etc.

 

Wenn Sie sich für weitere Organe interessieren, die wir über unsere Füße gezielt ansprechen können, lassen Sie doch einen Kommentar da .

Gerne auch, wenn ich hier noch weitere somatotope Zonen des Körpers vorstellen soll.

 

Ich freue mich auf Ihr Feedback und bleiben Sie gesund, 

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