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Wie Sie Ihr Immunsystem stärken: Granatapfel

Granatapfel essen

Es ist Februar 2018 und ich weiß nicht wie es Ihnen geht: Aber kaum, dass Weihnachten vorbei ist, muss es für mich auch nicht mehr kalt sein und schneien. An Petrus bedeutet das: Frau Holle darf aufhören, Klärchen darf sich gerne wieder öfter zeigen. Der sieht das aber anders und schickt mir pünktlich zum ersten Februar Schnee.

 

Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich mag Schnee, und auch, wenn ich nicht Skifahre, erkenne ich den Sinn für die ruhenden Blümelein. Dennoch: Ich will Frühling. Und das nicht zuletzt, weil mir schon wieder der Hals kratzt und mein Spitzwegerichvorrat so langsam zur Neige geht.

  

Die einzige Möglichkeit mich zu wärmen, bis die Heizung auf Hochtouren läuft ist, mich zu entspannen: Die Muskeln entspannen sich, die Arterien werden wieder mit mehr Blut gefüllt, das Gewebe immer besser durchblutet und siehe da: schon sind meine eisigen Hände auch schon durchgewärmt. Die Heizung tut ihr Übriges, ich denke an Strand, Sonne, Meer und eine kühle, fruchtige Punica. Die mit dem Superschluck?

  

Auch das Halskratzen scheint in diesem entspannten Moment kaum noch da zu sein. Doch wenn man sich ein wenig mit der Materie beschäftigt, ist der Effekt kaum verwunderlich: Nicht erst seit Prof. Dr. Michael Schrödls Buch „Schluss mit Schnupfen“ ist bekannt, dass entspannte Zustände, wie man sie während einer hypnotischen Trance oder Autogenem Training erreichen kann, zur Stärkung des Immunsystems beitragen können. Doch auch die Punica hat ihren Anteil. Aber natürlich nicht die aus der Plastikflasche mit dem Superschluck, sondern die Punica granatum. Auch bekannt als Granatapfel.

  

Der Granatapfel sieht nicht nur super aus, sondern in dem rubinroten Fruchtfleisch steckt auch richtig Power dahinter: Hier sind vor allem die Polyphenole zu nennen: Flavonoide stärken das Immunsystem, fördern die Durchblutung und stärken so das Immunsystem. Eine Studie von 2009 hat sogar gezeigt, dass die Polyphenole des Granatapfels sogar Influenza Viren der Gruppe A abtöten und ihre Vermehrung hemmen können. Die ebenfalls enthaltenen Tannine wie Punicalagin dagegen wirken antiviral, antioxidativ und binden Fremdeiweiße. Sein reichhaltiges Angebot an Vitamin C, Kalzium, Kalium und Eisen tut sein Übriges.

  

Möchten Sie sich also in diesem Winter etwas Gutes tun, dann gönnen Sie sich doch mal was Exotisches. Ich sage mit Absicht „gönnen“, denn immerhin hat dieses Superfood einen Zuckeranteil von 14 Gramm pro 100 Gramm. Aber wer isst schon 100g  Granatapfelfruchtfleisch?!

  

An das gesunde und leckere Fruchtfleisch kommen Sie übrigens ganz leicht: Halbieren Sie den Granatapfel und brechen Sie ihn in einer Schüssel Wasser weiter auf. Wenn Sie dann die Kerne herauslösen gibt es keinen herumspritzenden Saft und Sie können die Kerne ganz leicht mit einem Saft auffangen. Oder Sie machen es so wie ich: Einfach mit einer Zitronenpresse auspressen.

  

Achten Sie darauf, reife Früchte zu nehmen: Die Schale sollte ohne braune Flecken und nicht ausgetrocknet sein, der Granatapfel sich voll und schwer anfühlen. Denn obwohl Granatäpfel auch mehrere Monate haltbar sein können, reifen sie nicht nach.

 

Bleiben Sie gesund, 

 

Wollen Sie mehr über den Granatapfel wissen, kann ich diese Seiten empfehlen:

  

http://www.granatapfelsaft.de/?Grippe%2FImmunsystem

 

 https://www.zentrum-der-gesundheit.de/granatapfel-gegen-brustkrebs-ia.html

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